Hafen Entdecker Tour
Hamburg, du Perle des Nordens! Was für eine Stadt voller Leben und Energie! Hier pulsiert das Herz der Fotografie, denn in den Straßen von Hamburg gibt es so viel zu entdecken, dass man kaum mit dem fotografieren hinterherkommt. Aber hey, wer braucht schon Schlaf, wenn man die Schönheit dieser Stadt einfangen möchte? Stell dir vor, du spazierst durch die Straßen von St. Pauli – dem pulsierenden Herzen des Nachtlebens. Die bunten Lichter der Reeperbahn tanzen um dich herum und du hältst den Moment fest: Ein Foto von diesem magischen Ort, an dem Träume wahr werden und Spaß an erster Stelle steht. Oder wie wäre es mit einem Abstecher zum Hafen? Hier erwarten dich majestätische Schiffe und eine Atmosphäre voller Sehnsucht nach fernen Ländern. Und vergiss nicht die berühmte Speicherstadt – ein Paradies für Fotografen! Aber Moment mal, was ist mit den Parks? Hamburg hat so viele grüne Oasen zu bieten, dass du dich fragst, ob du wirklich in einer Großstadt bist.
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J. Jung
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Hamburger Knipsereien

Die "Hamburger Knipsereien"

sind eine Hommage an diese Stadt voller Leben,

Energie und Vielfalt.

Wer kennt sie nicht, die Kantinen und Kaffeeklappen im Hafen? Sie waren jahrzehntelang ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags der Hafenarbeiter. Doch mit dem Wandel der Zeit sind auch viele dieser Institutionen verschwunden. Umso erfreulicher ist es, dass es noch immer eine gibt, die als lebendiges Denkmal an vergangene Zeiten erinnert und sich gleichzeitig den Bedürfnissen der heutigen Besucherinnen und Besucher anpasst. In diesem Fotoblog wollen wir uns auf eine Entdeckungsreise begeben und uns diesen Ort genauer anschauen.

Wie die Kantinenkultur den Hafen geprägt hat

Die morgendliche Kaffeepause der Hafenarbeiter auf dem Weg zur Arbeit war ein Ritual, bei dem sie sich mit Mettwurststullen stärkten und Frikadellen sowie Kartoffelsalat genossen, um ihre anstrengende Arbeit zu bewältigen. Die Oberhafen-Kantine ist eine seltene Überlebende unter den alten Kaffeklappen in Hamburg und repräsentiert den typischen norddeutschen Backsteinexpressionismus. Als einer der wenigen original erhaltenen Kleinbauten aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts besitzt sie einen hohen dokumentarischen Wert und erfreut jeden Architekturhistoriker. Das Gebäude wurde im Jahr 1925 vom Kantinenwirt Hermann Sparr errichtet, während die Pläne von Willy Wegner erstellt wurden. Zur gleichen Zeit entstand auch das berühmte Chilehaus, dessen Millionen Ziegelsteine über den Oberhafen per Lastkahn angeliefert wurden. Gerüchten zufolge fanden einige dieser Steine Verwendung beim Bau von Sparrs neuer Kantine ... möglicherweise im Austausch gegen die eine oder andere Bierkanne ...
Die Oberhafen-Kantine überstand den Krieg unbeschadet, doch durch Sturmfluten und Unterspülungen geriet das Gebäude in eine gefährliche Schieflage. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr wurde die Kantine im Mai 1997 vom Ordnungsamt geschlossen - nur wenige Wochen nach dem Tod der Wirtin Anita. Es schien, als würde das Gebäude nun auf seinen Abriss warten. Doch im Jahr 2000 überraschte die Stadt Hamburg alle und erklärte die Oberhafen-Kantine zum Denkmal. Zwei Jahre später erwarb der Kulturinvestor Klausmartin Kretschmer, ein Hamburger mit einer Vorliebe für außergewöhnliche Immobilien, dieses marode aber wertvolle Häuschen. Im Jahr 2005 begann dann eine aufwendige Sanierung mit dem Ziel, alles wieder so herzustellen wie zuvor. Der Schankraum sieht jetzt aus als könne jeden Moment Anita um die Ecke kommen - sogar der seltene fußkurbelbetriebene Speisenaufzug funktioniert noch immer.
Wenn man die Oberhafenkantine betritt, hat man den Eindruck, sich auf einem Schiff zu befinden. Die Böden und Tische sind schief und beim Hinaufgehen der Treppe fühlt es sich an, als wäre man in einem Rauschzustand. Im Laufe der Jahrzehnte haben häufige Überschwemmungen dem Gebäude eine Neigung von 8,7° verliehen - somit ist es schiefer als der weltbekannte schiefe Turm von Pisa mit seinen 4°! Innen hängt ein Foto einer älteren Dame im Küchenkittel namens Anita Haendle. Sie war bis zu ihrem Ableben im Jahr 1997 die Chefin des Gasthauses am Hafen. Ihr Vater hatte sie mit zwölf Jahren aus der Schule genommen und in der Küche arbeiten lassen - dort verbrachte sie ihr restliches Leben.
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Im April 2006 eröffnete die Oberhafenkantine nach neun Jahren Pause wieder ihre Küche, geleitet von Christa Mälzer, Mutter des TV-Kochs Tim Mälzer. Nach der Sturmflut, die im November 2007 die Küche absaufen ließ, gab sie auf… Seit Februar 2011 lässt der Gastronom aus Leidenschaft Sebastian Libbert den Geist der Tradition neu aufleben.

Oberhafenkantine - Replika

Am 20. September 2009 wurde das Kunstwerk "Oberhafen-Kantine - Replika" eingeweiht. Während seines Studiums hat Thorsten Passfeld verschiedene Häuser aus Fundholz gebaut. Diese Häuser hatten unterschiedliche Zwecke und trugen Namen wie "Kirche des guten Willens" oder "Zum falschen Freund". Normalerweise wurden sie nur für kurze Zeit stehen gelassen, da Passfeld Platz für Neues schaffen wollte und sich nicht dauerhaft niederlassen wollte. Die "Oberhafenkantine - Replika" stellt jedoch einen entscheidenden Unterschied dar. Nach der Idee von Kulturinvestor Klausmartin Kretschmer wurde das Haus so konzipiert, dass es in Einzelteile zerlegt und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden kann, mit Unterstützung von Kretschmer selbst. Diesmal ist Passfelds Haus transportabel, damit es nicht lange an einem Ort bleiben muss. Die Idee dahinter ist, dass die Oberhafen-Kantine als mobile Botschafterin der Kultur durch die Welt reist. Das Gebäude kann in nur drei Tagen auf- und abgebaut werden und passt vollständig in zwei Überseecontainer. Dadurch ist es mobil und kann überall auf der Welt Gäste empfangen, die neugierig sind. Es soll ein Symbol für Nachhaltigkeit sein, weshalb die originalen Fenster der Oberhafenkantine in dem neuen Gebäude ihren Platz finden. Das meiste Material besteht aus recyceltem Holz. Dieses Kunstwerk hat bereits eine Weltreise hinter sich gebracht – von der Expo Shanghai bis zum Central Park und Hyde Park Corner. Dort diente es als Botschafter für das, was der Oberhafen repräsentiert: eine nachhaltige Atmosphäre, die kreative Umgebungen fördert. Nach drei Jahren hinter dem Hamburger Bahnhof in Berlin Mitte steht die Kantine seit 2014 auf dem Arena Gelände in Berlin Treptow und wird dort exklusiv als Veranstaltungsort genutzt."
Hamburg, du Perle des Nordens! Was für eine Stadt voller Leben und Energie! Hier pulsiert das Herz der Fotografie, denn in den Straßen von Hamburg gibt es so viel zu entdecken, dass man kaum mit dem fotografieren hinterherkommt. Aber hey, wer braucht schon Schlaf, wenn man die Schönheit dieser Stadt einfangen möchte? Stell dir vor, du spazierst durch die Straßen von St. Pauli – dem pulsierenden Herzen des Nachtlebens. Die bunten Lichter der Reeperbahn tanzen um dich herum und du hältst den Moment fest: Ein Foto von diesem magischen Ort, an dem Träume wahr werden und Spaß an erster Stelle steht. Oder wie wäre es mit einem Abstecher zum Hafen? Hier erwarten dich majestätische Schiffe und eine Atmosphäre voller Sehnsucht nach fernen Ländern. Und vergiss nicht die berühmte Speicherstadt – ein Paradies für Fotografen! Aber Moment mal, was ist mit den Parks? Hamburg hat so viele grüne Oasen zu bieten, dass du dich fragst, ob du wirklich in einer Großstadt bist.
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J. Jung
Hamburger Knipsereien

Die "Hamburger

Knipsereien"sind eine

Hommage an diese Stadt

voller Leben, Energie und

Vielfalt.

Wer kennt sie nicht, die Kantinen und Kaffeeklappen im Hafen? Sie waren jahrzehntelang ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags der Hafenarbeiter. Doch mit dem Wandel der Zeit sind auch viele dieser Institutionen verschwunden. Umso erfreulicher ist es, dass es noch immer eine gibt, die als lebendiges Denkmal an vergangene Zeiten erinnert und sich gleichzeitig den Bedürfnissen der heutigen Besucherinnen und Besucher anpasst. In diesem Fotoblog wollen wir uns auf eine Entdeckungsreise begeben und uns diesen Ort genauer anschauen.
Die morgendliche Kaffeepause der Hafenarbeiter auf dem Weg zur Arbeit war ein Ritual, bei dem sie sich mit Mettwurststullen stärkten und Frikadellen sowie Kartoffelsalat genossen, um ihre anstrengende Arbeit zu bewältigen. Die Oberhafen-Kantine ist eine seltene Überlebende unter den alten Kaffeklappen in Hamburg und repräsentiert den typischen norddeutschen Backsteinexpressionismus. Als einer der wenigen original erhaltenen Kleinbauten aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts besitzt sie einen hohen dokumentarischen Wert und erfreut jeden Architekturhistoriker. Das Gebäude wurde im Jahr 1925 vom Kantinenwirt Hermann Sparr errichtet, während die Pläne von Willy Wegner erstellt wurden. Zur gleichen Zeit entstand auch das berühmte Chilehaus, dessen Millionen Ziegelsteine über den Oberhafen per Lastkahn angeliefert wurden. Gerüchten zufolge fanden einige dieser Steine Verwendung beim Bau von Sparrs neuer Kantine ... möglicherweise im Austausch gegen die eine oder andere Bierkanne ...

Wie die Kantinenkultur den Hafen

geprägt hat

Die Oberhafen-Kantine überstand den Krieg unbeschadet, doch durch Sturmfluten und Unterspülungen geriet das Gebäude in eine gefährliche Schieflage. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr wurde die Kantine im Mai 1997 vom Ordnungsamt geschlossen - nur wenige Wochen nach dem Tod der Wirtin Anita. Es schien, als würde das Gebäude nun auf seinen Abriss warten. Doch im Jahr 2000 überraschte die Stadt Hamburg alle und erklärte die Oberhafen-Kantine zum Denkmal. Zwei Jahre später erwarb der Kulturinvestor Klausmartin Kretschmer, ein Hamburger mit einer Vorliebe für außergewöhnliche Immobilien, dieses marode aber wertvolle Häuschen. Im Jahr 2005 begann dann eine aufwendige Sanierung mit dem Ziel, alles wieder so herzustellen wie zuvor. Der Schankraum sieht jetzt aus als könne jeden Moment Anita um die Ecke kommen - sogar der seltene fußkurbelbetriebene Speisenaufzug funktioniert noch immer.
Wenn man die Oberhafenkantine betritt, hat man den Eindruck, sich auf einem Schiff zu befinden. Die Böden und Tische sind schief und beim Hinaufgehen der Treppe fühlt es sich an, als wäre man in einem Rauschzustand. Im Laufe der Jahrzehnte haben häufige Überschwemmungen dem Gebäude eine Neigung von 8,7° verliehen - somit ist es schiefer als der weltbekannte schiefe Turm von Pisa mit seinen 4°! Innen hängt ein Foto einer älteren Dame im Küchenkittel namens Anita Haendle. Sie war bis zu ihrem Ableben im Jahr 1997 die Chefin des Gasthauses am Hafen. Ihr Vater hatte sie mit zwölf Jahren aus der Schule genommen und in der Küche arbeiten lassen - dort verbrachte sie ihr restliches Leben.
Im April 2006 eröffnete die Oberhafenkantine nach neun Jahren Pause wieder ihre Küche, geleitet von Christa Mälzer, Mutter des TV-Kochs Tim Mälzer. Nach der Sturmflut, die im November 2007 die Küche absaufen ließ, gab sie auf… Seit Februar 2011 lässt der Gastronom aus Leidenschaft Sebastian Libbert den Geist der Tradition neu aufleben.

Oberhafenkantine - Replika

Am 20. September 2009 wurde das Kunstwerk "Oberhafen-Kantine - Replika" eingeweiht. Während seines Studiums hat Thorsten Passfeld verschiedene Häuser aus Fundholz gebaut. Diese Häuser hatten unterschiedliche Zwecke und trugen Namen wie "Kirche des guten Willens" oder "Zum falschen Freund". Normalerweise wurden sie nur für kurze Zeit stehen gelassen, da Passfeld Platz für Neues schaffen wollte und sich nicht dauerhaft niederlassen wollte. Die "Oberhafenkantine - Replika" stellt jedoch einen entscheidenden Unterschied dar. Nach der Idee von Kulturinvestor Klausmartin Kretschmer wurde das Haus so konzipiert, dass es in Einzelteile zerlegt und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden kann, mit Unterstützung von Kretschmer selbst. Diesmal ist Passfelds Haus transportabel, damit es nicht lange an einem Ort bleiben muss. Die Idee dahinter ist, dass die Oberhafen- Kantine als mobile Botschafterin der Kultur durch die Welt reist. Das Gebäude kann in nur drei Tagen auf- und abgebaut werden und passt vollständig in zwei Überseecontainer. Dadurch ist es mobil und kann überall auf der Welt Gäste empfangen, die neugierig sind. Es soll ein Symbol für Nachhaltigkeit sein, weshalb die originalen Fenster der Oberhafenkantine in dem neuen Gebäude ihren Platz finden. Das meiste Material besteht aus recyceltem Holz. Dieses Kunstwerk hat bereits eine Weltreise hinter sich gebracht – von der Expo Shanghai bis zum Central Park und Hyde Park Corner. Dort diente es als Botschafter für das, was der Oberhafen repräsentiert: eine nachhaltige Atmosphäre, die kreative Umgebungen fördert. Nach drei Jahren hinter dem Hamburger Bahnhof in Berlin Mitte steht die Kantine seit 2014 auf dem Arena Gelände in Berlin Treptow und wird dort exklusiv als Veranstaltungsort genutzt."
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